Mit ihrem Geld unterstützt die Stiftung einen breiten Kreis von Nutzniessern. Er umfasst namentlich Heime für junge und alte, kranke und invalide Menschen, mehr und mehr aber auch Beratungsstellen und Arbeitsgemeinschaften im Dienste von Obdachlosen, Drogenabhängigen oder anderen Randgruppen.

Mit dem Geld, das die Stiftung als Überschuss erwirtschaftet, werden gemäss einem in der Stiftungsurkunde festgelegten Schlüssel Institutionen in Zürich und Graubünden bedacht, die zugleich wohltätigen und gemeinnützigen Charakter haben. Zudem müssen sie von der Steuerpflicht befreit sein. Institutionen mit kulturellen Zielsetzungen werden nicht unterstützt

65% des Reinertrags gehen an Empfänger in Zürich und 20% an solche im Bündnerland. Dabei haben der Stadtrat von Zürich bzw. der Bündner Regierungsrat das Vorschlagsrecht zuhanden des Stiftungsrates. Ferner erhalten die Kirchgemeinden Neumünster und Grossmünster sowie die Engadiner Gemeinde Ftan für wohltätige und gemeinnützige Zwecke je 5% des jährlichen Reinertrags.

Von 1946 bis 2002 hat die Stiftung 25,8 Millionen Franken aus-geschüttet. Das entspricht im Mittel dieser 57 Jahre einem jährlichen Betrag von fast 455 000 Franken. Die Auszahlungen konnten im Laufe der Jahrzehnte sukzessive gesteigert werden. Beliefen sie sich anfänglich auf Beträge in der Grössenordnung von 100 000 Franken, so erreichen sie seit 2001 den Wert von 1 300 000 Franken.


 Ausschüttungen 1946 bis 2002:
Franken  
    %
 
 
 Stadt Zürich
16 760 900  
    65
 Kanton Graubünden
5 157 200  
    20
 Kirchgemeinde Grossmünster Zürich
1 289 300  
    5
 Kirchgemeinde Neumünster Zürich
1 289 300  
    5
 Gemeinde Ftan 1 289 300       5

 Total

25 786 000  
 


Unsere Tabelle zeigt die Verteilung der Auszahlungen an die fünf in der Stiftungsurkunde bezeichneten Empfängerkreise. Im Falle von Zürich und Graubünden verteilen sich die Beträge auf eine Vielzahl von Institutionen, wobei die Stiftung auf die Bildung von Schwerpunkten bedacht ist und sich mit entsprechend grösseren, zumeist fünfstelligen Beträgen an Projekten wie etwa Um- oder Erweiterungsbauten oder Beschaffungen beteiligt, die deren finanzielle Möglichkeiten sprengen. Dank dieser Konzeption kommen in Zürich Jahr für Jahr um die 20 und in Graubünden zwischen fünf und zehn Institutionen in den Genuss willkommener Hilfe.

     
 
© à Porta-Stiftung, last Update 22. November 2005