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Das sind drei der wichtigsten Eigenschaften,
durch die sich Dr. Stephan à Porta in hohem
Masse ausgezeichnet hat. Zudem war er ebenso
umsichtig wie engagiert, wenn es um soziale
Fragen ging, aber auch ehrgeizig und selbstbewusst.
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Dr.
Stephan à Porta im Gespräch mit einem
Mitarbeiter beim Besuch der Baustelle
Eichbühlstrasse |
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Nicht
dass er über sich und seine unternehmerischen
Qualitäten je grosse Worte verloren hätte.
Sie sind indessen durch eine Fülle von Fakten
belegt. In den verfügbaren Unterlagen klaffen
zwar grosse Lücken. Wer das Bild des Stifters
der Institution, die seinen Namen trägt,
nachzuzeichnen sucht, ist deshalb zum Teil
auch auf Vermutungen angewiesen. Dass sich
das Mosaik letztlich doch Steinchen um Steinchen
zu einem facettenreichen Porträt fügt, ist
der Substanz der verschiedenen Schriftstücke
zu verdanken, die erhalten blieben.
24. April 1868 - 8. Januar 1947
Geboren wurde Stephan à Porta am 24. April
1868 als ältester Sohn des Thomas à Porta
und dessen Gattin Katharina geb. Tönjachen
in Danzig. Zwei Jahre später erhielt er
mit Heinrich einen Bruder, mit dem er als
junger Mann geschäftlich eng zusammenarbeitete,
bis die beiden um die Jahrhundertwende mit
einem Projekt, auf das noch genauer eingegangen
wird, fast Konkurs gingen. Ein weiterer,
noch jüngerer Bruder namens Jon starb schon
im Alter von zwei Jahren.
Obwohl er bei der militärischen Aushebung
gesundheitlich als schwächlich qualifiziert
und ein Jahr später ausgemustert wurde,
erreichte Stephan à Porta mit fast 79 Jahren
ein für seine Zeit weit überdurchschnittliches
Alter. Am 8. Januar 1947 entschlief er ruhig
und friedlich. Verschont von Beschwerden,
war es so, als ob die Flamme des Lebens
– wie es Pfarrer Karl Zimmermann drei Tage
später bei der Abdankung in der Neumünsterkirche
formulierte – langsam ausgelöscht worden
wäre. Das Leben, das Stephan à Porta führte,
war voller Dynamik. So unbeirrt er sich
den Herausforderungen des Alltags stellte,
so konsequent nahm er auch die Chancen wahr,
die sich ihm boten.
Familiär fest verankert
Wie
so viele Bündner dieser Generation waren
seine Eltern in jungen Jahren aus Ftan,
wo sie geboren und aufgewachsen waren, in
die Fremde gezogen, um ein Auskommen zu
finden und ihr Brot zu verdienen. In Danzig
kamen sie zu Ansehen und Wohlstand. Der
Vater machte sich als Zuckerbäcker und Kaffeehausbesitzer
einen Namen. Die Eltern verstanden es, ihren
Kindern in einem gut bü-gerlichen Rahmen
Werte zu vermitteln, die ihnen zur Richtschnur
fürs Leben wurden.
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